Grund und Behandlungspflege

Grundpflege

Die Grundpflege ist eine wichtige Tätigkeit unseres Pflegedienstes. Zur Grundpflege gehören im Sinne des SGB XI pflegerische Hilfen aus den Bereichen Körperpflege, Ernährung, Mobilität und Prophylaxen.

Hilfe bei der

  • Körperpflege (Pflege  im Bett, am Waschbecken, Dusche, Vollbad oder Teilbad)
  • Hautpflege, Haarpflege
  • Aus - und Ankleiden
  • Mobilisation, Bett richten
  • Mundpflege, Rasur
  • Lagerung, Krankenbeobachtung
  • Vorbeugende Maßnahmen z.B .von Druckgeschwüren, Gelenkversteifungen und bei Lungenentzündungen
  • Hilfe bei der Nahrungsaufnahme

Behandlungspflege

Die Behandlungspflege nach SGB V umfasst die Ausführung  ärztlicher Verordnungen bzw. medizinischer Maßnahmen zur Sicherung der ärztlichen Behandlung durch unser ausgebildetes Fachpersonal. Dieses arbeitet eng mit Hausärzten, Krankenkasse etc. zusammen, um eine optimale Versorgung zu sichern.

Verordnungsfähige Leistungen:

wie z.B.

  • Injektionen
  • Verbände
  • Katheter legen und wechseln
  • Physikalische Maßnahmen, z.B. Einreibungen
  • Dekubitus Versorgung
  • Augentropfen  verabreichen
  • Medikamentenkontrollen und -verabreichung
  • Absaugen
  • Stoma Versorgung
  • Einläufe
  • Enterale Ernährung über PEG Sonde
  • Parenterale  Ernährung über Port
Teilnehmer derÖffendlichkeitsarbeit

Gladenbach. Der blaue Schriftzug Diakonie wird künftig durch die Farbe Violett, der Farbe für die evangelische Kirche, ergänzt. Ein Pilotprojekt für das neue Erscheinungsbild ist in der Propstei Nord-Nassau gestartet worden. Unter dem Motto „Was uns eint" trafen sich im Bürgerhaus in Steffenberg erstmals die mehr als 200 Mitarbeitenden von sechs diakonischen Einrichtungen. Hinter dem Projekt steht die Idee, den Wiedererkennungseffekt zu erhöhen, in dem das Kronenkreuz und der Schriftzug „Diakonie" als Grundmotiv einheitlich verwendet werden.

Die Diakonie-Pflegestationen aus den Dekanaten Biedenkopf, Dillenburg, Gladenbach, Haiger und Herborn wollen gemeinsam bis zum Frühjahr 2011 daran arbeiten, dass die Diakonie-Pflegestationen in der Region mit der neuen zweifarbigen „Wort-Bild-Marke" einheitlich auftreten. Für dieses Pilotprojekt stellen die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und das Diakonische Werk Hessen-Nassau rund 100.000 Euro zur Verfügung. Acht Arbeitsgruppen werden sich aus den Mitarbeitenden der Diakoniestationen bilden, die nun die Umsetzung Schritt für Schritt realisieren werden. So sollen nicht nur die Briefbögen oder Prospekte anders gestaltet sein, auch die Autobeschriftung der Dienstwagen und die Dienstkleidung der Mitarbeitenden werden nach und nach sich in blau-violett erneuern.

Eine einheitliche Service-Nummer soll Telefonanfragen besser bündeln und die Erreichbarkeit aller Stationen verbessern. Die Erfahrungen, die bei dem nun gestarteten Pilotprojekt gemacht werden, werden für die weitere Umsetzung in anderen Bereichen der Diakonie landes- und bundesweit von großem Nutzen sein. Dass die Diakonie sich in der Öffentlichkeit professioneller präsentieren möchte, sei für ihn nicht verwunderlich. Denn mit 435.000 hauptamtlichen und 400.000 ehrenamtlich Beschäftigten sei der evangelische Sozialverband einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. Zur Diakonie zählen 27.500 Einrichtungen mit über einer Million Betreuungsplätzen, sagte Helmut Krenzer.